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Im akademischen Jahr 2020/21 blickte die Universit?t Augsburg auf ein halbes Jahrhundert Forschung und Lehre zurück. Zu diesem Anlass erarbeitete das Universit?tsarchiv die spannende Ausstellung ?50 Jahre – 50 Bilder“. Wir wünschen viel Spa? und Freude beim Entdecken!

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16. Oktober 1970

Staatsakt zur feierlichen Er?ffnung der Universit?t Augsburg

Die im Foto dokumentierte feierliche Er?ffnung der Universit?t fand wenige Tage nach dem Beginn des Vorlesungsbetriebs im Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fachbereich am 12. Oktober statt. Dieser Festakt steht am Ende einer langen und hürdenreichen Vor- und Gründungsgeschichte. Ihren Anfang hatte diese 1962 genommen, als der bayerische Landtag die Errichtung einer 比分365,足球比分直播izinischen Akademie in Augsburg beschloss. (Foto: Fred Sch?llhorn)

19. April 1971

Ansicht des Geb?udes der ehemaligen Universit?t und Philosophisch-theologischen Hochschule Dillingen

Als sich in den sp?ten 1960er Jahren die Stimmen mehrten, in Augsburg eine Universit?t zu gründen, mischten sich auch die Studenten der Philosophisch-theologischen Hochschule in Dillingen in die Diskussion ein und forderten, an einer zu gründenden Universit?t in Augsburg auch einen Katholisch-theologischen Fachbereich einzurichten und die Dillinger Hochschule dafür zu schlie?en. (Bild: Kupferstich von Wolfgang Kilian, 1627)

1. August 1972

Blick auf das Hauptgeb?ude (rechts) der P?dagogischen Hochschule Augsburg

Eine der offenen Fragen, deren L?sungen schlie?lich in die Gründung der Universit?t Augsburg im Jahr 1970 mündeten, war die Zukunft der P?dagogischen Hochschule (PH) Augsburg, die institutionell an die Universit?t München angebunden war. Wie die anderen P?dagogischen Hochschulen in Bayern konnte auch die Augsburger Einrichtung auf eine lange Traditionslinie zurückblicken. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek Augsburg)

27. Juni 1973

Die Wahl des Pr?sidenten im Jahr 1973

Der 1973 gew?hlte Pr?sident Prof. Dr. Franz Kn?pfle (1926-2013) unterschied sich in vielerlei Hinsicht von seinem Vorg?nger Louis Perridon. Zwar konnte auch er eine doppelte Qualifikation als Jurist und ?konom vorweisen, doch zog es Kn?pfle nach dem Studium und der Promotion zum Dr. iur. 1953 in die bayerische Staatsverwaltung, wo er rasch Karriere machte als Pers?nlicher Referent der Ministerpr?sidenten Seidel, Ehard und Goppel. (Foto: Prof. Dr. Gerald Hammer)

12. Dezember 1974

Die ersten Ehrensenatoren der Universit?t

Wie andere Universit?ten vergab und vergibt auch die Universit?t Augsburg Ehrungen verschiedenen Grades an Pers?nlichkeiten aus dem ?ffentlichen Leben. Darunter stellt die Würde einer Ehrensenatorin bzw. eines Ehrensenators die h?chste Ehrung dar. Vergeben wird sie für besondere Verdienste um die Universit?t. Bis heute wurden 27 Frauen und M?nner in dieser Form geehrt. Es ist gut nachvollziehbar, dass die Universit?t bei der erstmaligen Verleihung im Jahr 1974 drei M?nner ehrte, die sich um die Gründung und die Anf?nge der Universit?t Augsburg besonders verdient gemacht hatten. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek Augsburg)

2. Juli 1975

Foto einer Senatssitzung

Der Senat war nach dem Bayerischen Hochschulgesetz von 1973 das wichtigste Kollegialorgan der akademischen Selbstverwaltung jeder bayerischen Universit?t. Es setzte sich zusammen aus dem Pr?sidenten, den Vizepr?sidenten und dem Kanzler sowie sechs Professoren, zwei Vertretern der wissenschaftlichen Mitarbeiter, einem Vertreter des nichtwissenschaftlichen Personals und zwei Vertretern der Studierenden. Die Gruppenvertreter gingen aus Wahlen hervor. Ihre Amtszeit betrug ein Studienjahr (1.10.-30.9. des folgenden Jahres). (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek Augsburg)

1. Dezember 1976

Aufnahme der Bauma?nahmen auf dem Universit?tsgel?nde

Bereits für die zun?chst geplante Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Hochschule musste in Augsburg ein geeigneter Standort gefunden werden. Dabei legten sich die Planer in Augsburg schon 1966, als der Bayerische Landtag die Errichtung einer Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Hochschule in Augsburg beschloss, auf das Gel?nde des sog. Alten Flugplatzes fest, wo bis 1945 die Messerschmitt-Flugzeugwerke ihren Sitz hatten und das nach dem Bau des neuen Augsburger Flugplatzes in Mühlhausen für eine weitere st?dtebauliche Nutzung zur Verfügung stand. (Foto: Fred Sch?llhorn)

27. Oktober 1977

Einweihung des Neubaus für die Philosophischen Fachbereiche und den Katholisch-Theologischen Fachbereich

W?hrend für den Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen bei der Aufnahme des Lehrbetriebs im Oktober 1970 immerhin die bereits im Hinblick auf die eigentlich geplante Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Hochschule angemieteten und adaptierten Geb?ude in der Memminger Stra?e und für den Juristischen Fachbereich zu dessen Start 1971 die angekauften und umgebauten Geb?ude in der Eichleitnerstra?e zur Verfügung standen, entwickelte sich insbesondere die Unterbringung der Philosophischen Fachbereiche zu einem Wettrennen gegen die Zeit. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek Augsburg)

12. April 1978

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit der Universit?t Osijek

Die Informationsreise einer Delegation der kurz zuvor eigenst?ndig gewordenen jugoslawischen Universit?t Osijek führte im Oktober 1976 unter anderem auch nach Augsburg. Aufgrund der Parallelen zwischen beiden Hochschulen (Neugründungen mit Reformkonzept, ?hnliche Schwerpunkte in den Wirtschafts-, Rechts- und Erziehungswissenschaften) zeigten die Vertreter der Universit?t Osijek sehr schnell Interesse an einer institutionalisierten Partnerschaft. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek Augsburg)

1. Oktober 1979

Prof. Dr. Karl M. Meessen bei seinem Amtsantritt als neuer Pr?sident

Karl Matthias Meessen (1939-2015) absolvierte seine akademische Ausbildung und frühe Laufbahn vor allem an der Universit?t Bonn, wo er 1972 auch seinen ersten Ruf auf eine C2-Professur erhielt. Nach einer kurzen Zwischenstation in K?ln nahm Meessen 1976 einen Ruf auf den Lehrstuhl für ?ffentliches Recht, V?lkerrecht, Europarecht und internationales Wirtschaftsrecht an der Universit?t Augsburg an. Auch wenn er als einziger im Vorfeld der Pr?sidentenwahl 1979 frühzeitig seine Kandidatur angemeldet hatte, so war für ihn doch von Anfang an klar, dass er nur eine Amtsperiode amtieren wollte. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek Augsburg)

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7. November 1980

Verleihung eines Wappens an die Universit?t Augsburg durch den Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus im Rahmen der 10-Jahr-Feier am 7. November 1980

?Gespalten; vorne in Gold übereinander drei halbe, rot bewehrte und gezungte, herschauende, schreitende schwarze L?wen am Spalt; hinten wiederum gespalten von Rot und Silber, mit einer Zirbelnuss auf goldenem Kapitell, das mit einem gekr?nten K?pfchen belegt ist.“ So lautet die korrekte Beschreibung des Wappens der Universit?t Augsburg in der Fachsprache (?Blasonierung“) der Heraldik. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

15. Juli 1981

Provisorische Aufstellung der Oettingen-Wallerstein-Bibliothek im Geb. A5 in der Memminger Stra?e

Für 40 Mio DM erwarb der Freistaat Bayern 1980 die zuletzt auf der Harburg verwahrte Privatbibliothek des in Nordschwaben beheimateten Adelsgeschlechts der Fürsten von Oettingen-Wallerstein und übergab sie sogleich der Universit?tsbibliothek Augsburg. Damit war nicht zuletzt die Absicht verbunden, die Bibliothek der jungen schw?bischen Universit?t mit einem wertvollen Altbestand auszustatten und damit dessen Nutzung durch die Forschung wesentlich zu erleichtern und zu verbessern. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

3. November 1982

Er?ffnungsfeier der Naturwissenschaftlichen Fakult?t am 3. November 1982 im Geb?ude A 1 in der Memminger Stra?e

Zwar waren bereits mit der Integration der P?dagogischen Hochschule Augsburg als Erziehungswissenschaftlicher Bereich im Jahr 1972 die für die Ausbildung der Volksschullehrer relevanten F?cher Didaktik der Mathematik und Didaktik der Biologie sowie von der 1971 aufgel?sten Philosophisch-Theologischen Hochschule Dillingen ein Lehrstuhl für Biologie an die Universit?t Augsburg gekommen, doch damit wollte sich die Universit?t nicht zufriedengeben. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

9. November 1983

?bergabe des Pr?sidentenamts von Prof. Dr. Karl M. Meessen an Prof. Dr. Josef Becker

G?nzlich unspektakul?r und mit einer Zweidrittelmehrheit bereits im ersten Wahlgang auch überzeugend verlief 1983 die Wahl des 1931 in Buchen/Odenwald geborenen Historikers Josef Becker zum neuen Pr?sidenten. Dieser hatte nach dem Studium (Geschichte, Germanistik, Franz?sisch, Latein) in München und Paris, der Promotion (1958) und der Habilitation (1968) 1973 einen Ruf auf den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universit?t Augsburg angenommen. Verdienste Beckers als Pr?sident sind auf vielen Feldern zu konstatieren. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

7. November 1984

Ansicht des Geb?udes A 1 in der Memminger Stra?e/Ecke Schertlinstr.

Die vom Freistaat Bayern ab 1970 angemieteten und für die Zwecke der Universit?t adaptierten Geb?ude an der Memminger Stra?e von der Einmündung in die Eichleitnerstra?e bis zur Einmündung in die Schertlinstra?e hatten zuvor der Fa. B?we als Firmensitz gedient. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

20. Mai 1985

Blick auf das Geb?ude der Zentralbibliothek

Bedenkt man, welche Rolle die Universit?tsbibliotheken bei der Bereitstellung der Fachliteratur für Forschung und Lehre an Universit?ten spielen, dann wird deutlich, welche Bedeutung die Er?ffnung des Geb?udes 15 Jahre nach der Gründung der Universit?t und der ebenso langen provisorischen Unterbringung der Zentralbibliothek in einer ehemaligen Industriehalle in der Memminger Stra?e für die Universit?t Augsburg hatte. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

29. Januar 1986

?bergabe der Gründungsurkunde für die Kurt B?sch-Stiftung zugunsten der Universit?t Augsburg

Mehrere Stiftungen, die mit ihren Mitteln Forschung und Lehre an der Universit?t Augsburg unterstützen, existieren bis heute. Nicht zuletzt aufgrund der Person des Stifters nehmen die beiden Kurt-B?sch-Stiftungen dabei eine besondere Stellung ein. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

10. Juli 1987

Universit?tstag in Günzburg

Zwischen 1982 und 1990 gab es insgesamt 11 sog. Universit?tstage. Im Gegensatz zum ?Tag der Universit?t‘, einer Form der Akademischen Jahresfeier, handelte es sich bei dieser Veranstaltung mit ?hnlich klingendem Namen um den Versuch, das Bildungsangebot der Universit?t Augsburg in der Region zu pr?sentieren. Die Universit?t kam damit nicht zuletzt ihrem Gründungsauftrag nach, die regionalen Bildungsreserven in Bayerisch- Schwaben zu erschlie?en. (Foto: Agnes Hagg (Fotostelle der Universit?tsbibliothek))

15. Juli 1988

Festvortrag von Prof. Dr. Roman Herzog im Rahmen der Akademischen Jahresfeier am 15. Juli 1988 im HS I

Seit 1982 gibt es auch an der Universit?t Augsburg eine festliche Veranstaltung zum Abschluss des akademischen Jahres, die üblicherweise am Ende der Vorlesungszeit des das akademische Jahr beschlie?enden Sommersemesters stattfindet. Wurde diese Feier von 1982 bis 1987 in Form eines ?Dies academicus‘ begangen, gab es 1988 erstmals eine ?Akademische Jahresfeier‘, seit 1993 wird der ?Tag der Universit?t‘ gefeiert. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

21. Juli 1989

Erstmalige Verleihung von Akademischen Ehrenbürgerwürden durch die Universit?t Augsburg im Rahmen der Akademischen Jahresfeier am 21. Juli 1989

Zu den bedeutendsten althergebrachten akademischen Ehren, die eine Universit?t in Deutschland seit 1919 vergeben kann, z?hlt die Würde eines Akademischen Ehrenbürgers. Im Gegensatz etwa zur Ehrendoktorwürde, die einer bzw. einem ausw?rtigen Gelehrten in Anerkennung ihrer bzw. seiner wissenschaftlichen Verdienste verliehen wird, oder der Ehrensenatorenwürde als Dank für besondere Verdienste um die jeweilige Universit?t werden mit der Akademischen Ehrenbürgerwürde Personen ausgezeichnet, die auf anderen Feldern Herausragendes geleistet haben. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

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20. Juli 1990

Festakt zur 20-Jahr-Feier der Universit?t mit studentischem Protest gegen die schlechte Anbindung des Campus durch den ?ffentlichen Personennahverkehr

In Anbetracht ihrer noch jungen Geschichte nutzte die Universit?t Augsburg ihr 20-j?hriges Gründungsjubil?um erneut für ?ffentlichkeitswirksame Feierlichkeiten. Wichtige Programmpunkte waren am 19. Juli 1990 eine Diskussionsveranstaltung zum Thema ?Universit?t Augsburg – gestern, heute, morgen“ sowie am 20. Juli ein Akademischer Festakt mit anschlie?endem Universit?tsball. Wie nicht zuletzt das Thema der Diskussionsveranstaltung zeigt, ging es den Verantwortlichen ausdrücklich nicht um ein ?akademisches Jubelfest“, sondern um die ?Reflexion über die realisierten und die verfehlten Chancen“ der zweiten bayerischen Universit?tsneugründung nach 1945. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

13. November 1991

Amtsübergabe des scheidenden Pr?sidenten Prof. Dr. Josef Becker (rechts) an den nunmehrigen Rektor Prof. Dr. Reinhard Blum

Mit der Wahl des 1933 in Gnewin/Pommern geborenen ?konomen Reinhard Blum 1991 ist der Wechsel hin zur Rektoratsverfassung verbunden. Blum hatte nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in K?ln und Kiel, der Promotion 1960, der Habilitation 1968 sowie ersten beruflichen Stationen in Kiel, Bonn und Münster 1971 einen Ruf auf den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Unternehmenspolitik an der Universit?t Augsburg erhalten, z?hlte also zu den ersten Professoren der jungen schw?bischen Alma Mater. Zu den pr?genden Elementen seiner Amtszeit geh?ren die Bauaktivit?ten. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

26. Februar 1992

Verleihung der Würde eines Ehrendoktors der Philosophischen Fakult?t II an den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) am 26. Februar 1992 (links Dekan Prof. Dr. Hanno-Walter Kruft, rechts Marcel Reich-Ranicki)

Die h?chste wissenschaftliche Auszeichnung, die eine Universit?t bzw. eine Fakult?t verleihen kann, ist traditionell die Ehrendoktorwürde (?Doctor honoris causa“). Wie aus der Laudatio auf Marcel Reich-Ranicki hervorgeht, erfolgte die Ehrung in seinem Fall ?in Würdigung seiner Verdienste um die deutsche Literatur und in Anerkennung seiner Leistung als Kritiker“. Reich-Ranicki hatte nicht zuletzt als Literaturkritiker in der ?Zeit“ und der ?Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ Bekanntheit erlangt, die er durch seine Sendung ?Das literarische Quartett“ im ZDF seit 1988 noch weiter steigerte. Von den vielen Ehrendoktorwürden, die Reich-Ranicki im Laufe seines Lebens verliehen wurden, war die Augsburger Ehrung die erste einer deutschen Universit?t für ihn.?(Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

15. Juli 1993

Richtfest für den Neubau für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakult?t

Obwohl dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fachbereich eigentlich zugesagt worden war, dass er so schnell wie m?glich sein Provisorium an der Memminger Stra?e verlassen und in einen Neubau auf dem Campus ziehen k?nne, dauerte das Provisorium über 20 Jahre. Es bedurfte sogar eine gro?en, ?ffentlichkeitswirksamen Protests der Studierenden zu Jahresbeginn 1991, den die Universit?tsleitung unter Pr?sident Prof. Dr. Josef Becker demonstrativ unterstützte, um den Bau des Geb?udes auf dem Campus endlich durchzusetzen, nachdem die bayerische Staatsregierung kurz zuvor eine weitere Verschiebung des Bauvorhabens angekündigt hatte. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

15. Juli 1994

Pr?sentation von arch?ologischen Funden aus der Glockenbecherzeit anl?sslich der Er?ffnung des Sportzentrums am 15. Juli 1994

Als im Mai 1991 mit den Bauarbeiten für das Universit?ts-Sportgel?nde begonnen wurde, riefen schon beim Humusabtrag zum Vorschein gekommene Spuren von Pfostenl?chern, Gruben und Gr?bern unmittelbar die Arch?ologen auf den Plan. Im Rahmen einer Notbergung auf einem Areal von ca. 230x100 Meter konnte neben den erw?hnten Gruben und Pfostenl?chern ein Gr?berfeld der sog. Glockenbecherkultur (ca. 2600-2200 v. Chr.) mit 22 Bestattungen sowie eine Bestattung aus der sog. Urnenfelderzeit (ca. 1300-800 v. Chr.) dokumentiert werden. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

13. Juli 1995

Akademischer Festakt zum 25-j?hrigen Gründungsjubil?um der Universit?t Augsburg am 13. Juli 1995 mit Ministerpr?sident Dr. Edmund Stoiber als Festredner - und studentischem Protest wegen der Studienbedingungen

Am Beginn des zweiten Tages stand der eigentliche Jubil?umsfestakt mit einer Festansprache des bayerischen Ministerpr?sidenten Dr. Edmund Stoiber, in der er einerseits auf die bisherige Entwicklung der Universit?t Augsburg, deren Gründung er als ?gelungen“ betrachtete, zurückblickte, diesen Rückblick aber auch mit einem Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft verband, für die er die Universit?t Augsburg gut gerüstet sah. Kritische Anmerkungen kamen insbesondere von der Vertreterin der Studierenden, die in ihrer Ansprache vor allem das mangelnde Mitspracherecht der Studierenden bei wichtigen Entscheidungen in der und für die Universit?t beklagte. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

16. Februar 1996

Ein Aufreger über viele Jahre hinweg: die Hinweisschilder zur Universit?t

Mit der Fertigstellung der Westumfahrung von Augsburg, die die B 17 im Süden und die B 2 im Norden miteinander verbindet und unmittelbar am Universit?tscampus vorbeiführt, ergab sich die Notwendigkeit einer entsprechenden Beschilderung der Ausfahrten in Richtung Universit?t. Die L?sung, für die sich die zust?ndige Beh?rde entschied, stie? in der Universit?t immer wieder auf Kritik. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

11. November 1997

Baufortschritt am Neubau für die Juristische Fakult?t 1997

Neben dem Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fachbereich, der im Oktober 1970 den Lehrbetrieb aufgenommen hatte, war auch der ein Jahr sp?ter errichtete Juristische Fachbereich zun?chst nur provisorisch untergebracht. Es dauerte bis zum 6. M?rz 1996, als endlich der Spatenstich erfolgte. Am 6. Mai 1997 konnte Richtfest gefeiert werden und im Sommer 1999 bezog die Juristische Fakult?t ?- als letzte bis dahin provisorisch untergebrachte Fakult?t – ihren Neubau auf dem Campus, auf der Nordseite des neu entstandenen kleinen Platzes, gegenüber der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakult?t und direkt neben der Teilbibliothek Sozialwissenschaften, die auch die juristische Fachbibliothek beherbergt.?(Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

10. September 1998

Feier zur Er?ffnung des 2. Bauschnitts des Physik-Geb?udes am 10. September 1998 (von links nach rechts: Dekan Prof. Dr. Ulrich Eckern, Prorektor Prof. Dr. Hans-Otto Mühleisen, Staatsminister Hans Zehetmair, Ltd. Baudirektor Bernhard Schwarz)

Zu den auff?lligsten und das Bild des südlichen Teils des Campus pr?genden Geb?uden z?hlen zweifellos die beiden zwischen 1994 und 1998 errichteten Bauabschnitte ?Naturwissenschaften II“, die insbesondere die physikalischen Lehrstühle beherbergen. Die architektonische Formensprache macht dabei den hochtechnisierten Inhalt des Geb?udes schon auf den ersten Blick von au?en sichtbar - und bildet damit einen deutlichen Kontrast zu den fast zeitgleich entstandenen, nachhaltig entworfenen und auf aufwendige Technik weitgehend verzichtenden Bauten für die Wirtschaftswissenschaftliche sowie die Juristische Fakult?t. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

3. November 1990

?bergabe des Rektorenamts von Prof. Dr. Reinhard Blum (rechts) an Prof. Dr. Wilfried Bottke (links) am 3. November 1999

Nachfolger Reinhard Blums wurde 1999 der Jurist Wilfried Bottke (1947-2010), der sich im zweiten Wahlgang gegen den Philosophen Klaus Mainzer und den Politologen Hans-Otto Mühleisen durchsetzte. Wie schon sein Vorg?nger Reinhard Blum hatte auch Bottke zuvor bereits als Prorektor Erfahrungen in der Hochschulleitung gesammelt. Nach Studium und Promotion (1978) in München, der Habilitation (1982), mehreren Lehrstuhlvertretungen an verschiedenen Universit?ten und Rufen nach Mannheim und Erlangen-Nürnberg wechselte Bottke als Ordinarius für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an die Universit?t Augsburg. (Foto: Fotostelle der Universit?tsbibliothek)

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